Früh haben wir den kleinen Dorf-Campingplatz Richtung Villandry verlassen. Dort ist man sehr WoMo-freundlich eingestellt. Neben dem erwähnten Stellplatz (sah wirklich schön angelegt aus), ist auf dem großen Parkplatz unterhalb des Schlosses das Parken für WoMos ausdrücklich erlaubt.

Wir haben uns sowohl das Schloss, als auch die Gärten angeschaut und einen Audioguide genommen. Im Schloss werden mit Hilfe der Eintrittsgelder nach und nach immer mehr Räume restauriert. Aber die Gärten fanden wir noch beeindruckender als das Schloss. Es gibt mehrere Gärten mit unterschiedlichen Themen – sehr streng angelegte Ziergärten, einen großen Wassergarten, ein Labyrinth, einen sehr urwüchsigen Sonnengarten, einen Kräutergarten und besonders beeindruckend einen riesig großen Gemüsegarten. Auch er ist in strengen geometrischen Formen angelegt und wird zweimal im Jahr komplett neu bepflanzt.

Nach einem kleinen Imbiss machten wir uns auf die Fahrt Richtung Straßburg. Dass wir es bis dort nicht schaffen würden, war klar. Das Ziel war möglichst viel der Strecke hinter uns zu bringen. Wir wählten die Strecke von West nach Ost südlich von Paris. Da gibt es außer Feldern rechts und links über bestimmt 200 km nicht viel zu sehen. Außer Orlean keine größere Stadt, kaum Dörfer. Nur endlose Felder. Entsprechend klein war auch die Auswahl an Stellplätzen, die der ADAC-Führer anbot. Wir entschieden und für den Platz in Arc-en-Barrois. Der Ort machte beim Durchfahren fast den Eindruck eines Geisterdorfes. So viele offensichtlich verlassene Häuser!

Heute früh haben wir gesehen, dass es sogar ein Schloss gibt und sehr viele Häuser sehe liebevoll instand gehalten sind und mit Blumen geschmückt sind.

Stellplatz: Ebener Schotterplatz neben dem Campingplatz. Die Nacht kostet 5 Euro. Sanitäranlagen des Campingplatzes können genutzt werden. Diese sind alt, aber gepflegt und sauber. Für etwas mehr Geld (Stellplatz incl. 2 Personen 12,40 Euro inkl. Strom) kann man auf dem Campingplatz stehen.

Anja

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