Heute haben wir etwas länger geschlafen, eingekauft (glücklicherweise fiel uns rechtzeitig auf, dass ja Samstag ist) und sind an der Küste entlang durch zauberhafte kleine Dörfer Richtung Cancale gefahren. 

In Cancale fanden wir glücklicherweise in einer Nebenstraße einen Parkplatz. Im Hafenbereich ist das Parken für Wohnmobile nicht gestattet. Aber ein Spaziergang durch Cancale lohnt sich ohnehin. Die Stadt ist wunderschön, sehr gepflegt, die Gärten der Häuser mit großen Hortensien-Büschen bepflanzt. 

Cancale ist die Stadt der Austern. Da gerade Ebbe war, konnten wir die Austernbänke direkt neben der Mole angucken. Zum Mittag gab es dann bei mir auch Austern – als Teil einer großen Meeresfrüchte-Platte. Aber man muss gar nicht in eines der zahlreichen Restaurants gehen, sondern kann die Austern direkt im Hafen kaufen und öffnen lassen.

Die Fahrt ging danach noch eine halbe Stunde die Küstenstraße entlang bis nach Rothéneuf. Nachdem unser Stellplatz bezogen war, erkundeten wir noch ein wenig die Umgebung. Der Ort hat eine Lagune mit einem kleinen Strand, an dem Paula auch gleich ein paar Optimisten-Jollen und Katamarane entdeckte. Danach wanderten wie noch eine Weile an der Steilküste entlang, genossen die Aussicht auf den stürmischen Atlantik sowie hoch aufgetürmte Wolken und ließen uns den Wind um die Nase wehen. Nach dem Abendrot gab es noch eine kurze Runde Skat, bevor alle müde in ihre Betten fielen.

Anja

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