Der Tag begann trocken und auch der Wind war weniger geworden. Also fuhren wir wie geplant durch Saint Marlow, über den Damm des Gezeitenkraftwerks nach Dinan. Da die Innenstadt ziemlich eng ist, trauten wir uns nicht so recht auf die Parkplätze und suchten uns in einer Seitenstraße ein Plätzchen. 

Dinan ist eine mittelalterliche Stadt mit vielen kleinen Läden mit regionalen Produkten und Kunsthandwerk. Leider begann es doch wieder zu regnen. Wir versuchten den Schauer bei einem Mittagessen abzuwarten. Es gab endlich Galette (herzhaft gefüllte Buchweizenpfannkuchen) und hinterher eine Crêpe Carmel au Beurre Salé. 

Leider wollte der Regen nicht so, wie wir wohl wollten und so fiel unsere Erkundung der Stadt kürzer aus als geplant und wir wurden zu echten Autotouristen. Die Küstenorte zwischen Saint Marlow und dem Campingplatz am Cap Fréhel erlebten wir nur vom Auto aus. Aber sie sahen eindeutig so aus, als wären sie einen Spaziergang wert. Die Architektur ist eine Mischung aus den typisch bretonischen grauen Steinhäusern und Bäderarchitektur, wie man sie aus den Ostseebädern kennt.

Der Campingplatz am Cap Frehél liegt direkt an der Küste, der Ort Plévenon soll 15 Minuten Fußweg entfernt sein (wir werden es morgen früh auf der Suche nach Gebäck testen), zum Cap Fehél sind wohl 45 Minuten. Eigentlich wollten wir noch heute zum Leuchtturm gehen. Aber es wollte einfach nicht aufhören zu regnen. Also waren wir in Ruhe duschen und haben uns etwas mehr Zeit genommen um Essen zu kochen.

Ein bisschen hat sich das Wetter kurz vor dem Ende des Tages doch noch mit uns versöhnt. Es gab einen traumhaften Sonnenuntergang am Strand.

Anja

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